7" EP "'02 Jailbreak"

by Shokei

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about

Limited edition of 300 hand-numbered singles on white vinyl. This is GC002. Recorded by Sven Peks at Forsthaus Gaibach. Mastered by Tim Buktu at Manufaktur Wuppertal. Artwork by Christoph Steeger. Photography by Daniel Gehret.

credits

released November 1, 2002

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SHOOT ME AGAIN:
Encore un trio...Et de nouveau une musique qui me fait penser à Off Minor. Ca joue bien, c'est hyper varié, on a droit à des interludes hyper calmes et mélodiques et hop ça repart. Des rythmiques un peu tordues. Une guitare un poil sursaturée et un chant limie crié. C'est vraiment bon quoi, moi j'aime beaucoup...Mais il faut croire que tous les trios font dans le même style de musique? Soit, je vais pas rouspéter non plus vu que j'aime bien ce disque. Cinq morceaux pour ce power trio allemand. A découvrir donc...Malheureusement ce disque est sortis que à 300 exemplaires...Dommage. mais vous pouvez aussi vous rabattre sur leur split 5inch avec Petethepiratesquid. En tout cas ce disque est bien sympa. Rien de neuf mais c'est hyper bien joué et j'aime beaucoup. Alors essayez ce groupe si vous aimez les trucs bien barrés math emo rock!

YOT:
Komplex attackierende Instrumentalmusik - das hatte mein Gedächtnis (warum auch immer) eigentlich bis jetzt zu Shokei abgespeichert. Nun kommt bei uns ihre 7" als Promo für's YOT an (P.S.: ihr braucht uns nicht zu siezen!;) ), freut uns. Hier gibt es Gesang, und der i-tüpfelt diese prima Musik sozusagen. 4 Songs sind drauf, zwischen Postrock und (Emo) Hardcore, zwischen Relaxen und Sporen reinhauen, sehr schön aufgenommen und auf weißem Vinyl. Keine leichtverdauliche Kost, sondern eher was für Leute, die auch verfrickeltereren Punk zu genießen wissen.

OX:
Ich lache mich immer wieder schlapp, wenn Punkbands - ohne ironischen Unterton - ihre Platten mit einem Anschreiben verschicken, das mit "Sehr geehrte Damen und Herren" beginnt. Pruuuust!!!! Naja, sehen wir es so, Punkrock hin oder her, die Herren Shokei aus Lohr am Main sind offensichtlich wohlerzogen, und das ist ja auch was, oder? Auf ihrer 5-Song-EP mit durchweg deutschen (aber deshalb nicht unbedingt verständlichen) Texten mischen sie ruhige, lauernde, noisige Klänge mit bolzenden Passagen, ohne dass man jedoch von Screamo sprechen sollte. Nein, dieser fiebrige, unruhige Sound, das ist seltsam funkier Noisepunk oder was auch immer, gefällt jedenfalls, und beim Verpacken hat man sich auch Mühe gemacht. Deshalb: 7 Punkte.

HARTBOILED:
Shokei, das freundliche Punk Rock-Trio aus Unterfranken war mir schon vor einiger Zeit via mp3 positiv aufgefallen – dass ich damals kein Demo geordert habe, ärgert mich bis heute ein wenig. Wie auch immer, die im November 2002 erschienene ’02 Jailbreak 7“ (kann man wohl auch als CD-Ep erwerben), ist nach wie vor erhältlich und eine unbedingte Empfehlung an jeden, der verschwurbelten, intelligenten, im wirklich besten Sinne unspektakulären Mathcore zu schätzen weiß. Anstatt dem Sound irgendwelcher angesagten Bands hinterherzurennen, schaffen Shokei es definitiv, sich ihre eigene Nische gerade im Vergleich mit anderen einheimischen Bands zu basteln. Das macht es nicht gerade leicht, Vergleichbares zu finden. Am ehesten erinnern sie mich an The Hal Al Shedad, allein der im derzeitigen Hardcore fast schon minimalistisch anwirkenden dr-bs-git-Besetzung wegen. Auch die vertrackten, niemals langweiligen Stücke halten locker mit alten Helden wie etwa auch Shellac mit, nur wird bei Shokei weniger gesungen. Bis zu dieser Veröffentlichung waren sie meines Wissens nach sogar eine reine Instrumentalband. Und nein, ich will den Vergleich mit The Hal Al Shedad nicht überstrapazieren, aber auch bei selbigen singt der Bassist, was immer wieder eine schöne Alternative zum üblichen Sänger oder Sänger-mit-Gitarre ist, aber das ist Geschmackssache und auch nicht so wirklich wichtig. Wo wir schon beim Gesang sind: beim ersten Hören hab ich mich fast erschrocken, schon bekannte Stücke plötzlich mit –wenn auch spärlich eingesetzten- Vocals zu hören, aber das Ganze gewinnt dadurch auf jeden Fall noch an Druck. Kurze, abwechselnd geschrieene Staccatos, die mich sehr an Playthepianodrunklikeapercussioninstrumentuntilthefingersbegintobleed erinnern, runden die 5 Songs ab, obwohl die Betonung nach wie vor auf den Instrumenten liegt. Sehr schön das alles. Eins noch: Wenn ihr könnt, schaut euch Shokei unbedingt live an –- circlepit, floorpunching und fingerponting sind durchaus erwünscht, hehe.

DER KOSMISCHE PENIS:
Als kleine CD oder als Single aus wunderschönem weißen Vinyl gibt's die erste Veröffentlichung der Lohrer Band, die früher Formfleisch hieß. Mit gewaltiger Wucht gehen die drei Jungs bei den fünf kurzen Stücken zu Werke, schmeißen einem eine überraschende Wendung nach der anderen hin, legen mit krummen Takten Stolperfallen und machen mit ungewohnten Akkorden schwindlig - so eine Art Fugazi mit Düsenantrieb. Ich find's fantastisch. Humor haben sie übrigens auch und ebenfalls zu loben ist die schöne Gestaltung.

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